KPN klagt wegen Regulierung gegen Staat

Die Kabelanbieter seien in den Bereich der Telekommunikation vorgestoßen und müssten demnach auch entsprechend der Regulierung unterfallen, meint man bei der E-Plus-Muttergesellschaft KPN.

vorlesen Druckansicht 12 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • dpa

Der niederländische Telekommunikationskonzern KPN, zu dem unter anderem auch der deutsche Mobilfunkbetreiber E-Plus gehört, sieht sich gegenüber den TV-Kabelnetzanbietern benachteiligt. Um diesen Missstand zu ändern, sei Klage gegen den niederländischen Staat und den Regulierer OPTA eingereicht worden, erklärte KPN.

Die Kabelanbieter seien in den Bereich der Telekommunikation vorgestoßen und müssten demnach auch entsprechend der Regulierung unterfallen, argumentierte KPN. Neben Fernsehen bieten die Gesellschaften Telefon- und Internetdienste an und nehmen den etablierten Konzernen Kunden ab. Jeden Monat würde KPN mehrere tausend Kunden verlieren, hieß es. Dadurch werde der Umsatz des Konzerns im Millionenbereich geschmälert. (dpa) / (jk)