Honorare freiberuflicher IT-Spezialisten bleiben stabil

Laut einer Studie des Online-Portals GULP kommen freiberufliche IT-Profis derzeit auf einen durchschnittlichen Stundensatz von 64 Euro.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Die Bezahlung freiberuflicher IT-Spezialisten hat sich nach einer aktuellen Studie des Online-Portals für IT-Freiberufler GULP stabilisiert. Mit einer durchschnittlichen Stundensatzforderung von 64 Euro entspreche das derzeitige Honorar dem Stand von August 2004. Der seit Februar 2002 zu verzeichnende Negativtrend bei den Stundensätzen sei damit erst einmal gestoppt. "Die meisten Projektanbieter sind hinsichtlich der Freiberufler-Stundensätze dort angekommen, wo sie hin wollten", erläutert GULP-Geschäftsführer Karl Trageiser. "Und das liegt sicher auch an der Einsicht, dass der Preis für Qualität nicht dauerhaft unter ein bestimmtes Niveau gedrückt werden kann."

Laut Gulp gibt es derzeit sogar erste Anzeichen dafür, "dass auch eine moderate Steigerung der durchschnittlichen Stundensätze nicht in allzu ferner Zukunft liegt". Begründet wird dies mit den um zwei Euro höheren Stundensätzen für Projektleiter, die laut Studie derzeit auf durchschnittlich 71 Euro kommen. Auch IT-Berater und Administratoren hätten mit jeweils einem Euro "verhalten zulegen" können. Sie kommen derzeit auf 69 respektive 53 Euro die Stunde. Signifikante Auswirkungen auf den Gesamtdurchschnitt werde es aber erst geben, wenn die Software-Entwickler als die mit Abstand größte Gruppe innerhalb der IT-Freiberufler ihre Honorare veränderten. Mit 60 Euro pro Stunde liegt deren durchschnittliches Honarar derzeit sieben Euro unter dem Satz von vor zwei Jahren.

Die Studie, für die Daten von 54.000 bei GULP eingetragenen Freiberufler-Profilen sowie 200.000 abgewickelten Projektanfragen ausgewertet wurden, kann auf der GULP-Website abgerufen werden. Aktuelle Zahlen zu den Gehältern fest angestellter Arbeitnehmer in der IT-Branche bringt c't in der kommenden Ausgabe 06/05, die ab 7. März im Handel erhältlich ist. (pmz)