Sony macht Playstation Portable fit fĂĽr Videostreams

Die neue Version 2.50 der PSP-Firmware erweitert auch die Funktionen des mit der Firmware 2.0 eingefĂĽhrten Internet Browser und verbessert die WLAN-Sicherheit.

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Die neue Firmware-Version 2.50 für die PlayStation Portable (für japanische und amerikanische Modelle offiziell verfügbar, aber auch via Netzwerkaktualisierung auf europäischen PSPs einzuspielen) macht die mobile Spielkonsole fit für Sonys "LocationFree"-System. Dessen Herzstück ist die bislang nur in Japan und den USA (für rund 350 US-Dollar) erhältliche "LocationFree Base Station". Diese Streambox mit eingebautem TV-Tuner (für den US-Betrieb natürlich nach der Fernsehnorm NTSC) und zwei Videoeingangen überträgt Fernsehsendungen und Videos von beliebigen Quellen per WLAN zur PSP. Passend dazu verwandelt sich die PSP in eine Universal-Fernbedienung. Bislang gab Sony nicht bekannt, ob und wann das LocationFree-System in Europa erhältlich sein wird.

Dank DRM-Unterstützung lassen sich mit der Firmware 2.50 auf der PSP zudem nun auch DRM-geschützte Kaufvideos von Memory Stick abspielen. Weiterhin erweitert das Update die Funktionen des mit der Firmware 2.0 eingeführten Internet Browser. So lassen sich bei der Textkodierung "Auto Select" und "Unicode (UTF-8)" wählen und Textgröße und Display-Modus speichern. Für Online-Formulare existiert nun eine automatische Vervollständigungsfunktion. Datum und Zeit lassen sich über das Internet aktualisieren. Daneben wurde auch die WLAN-Sicherheit nochmals verbessert, indem nun WPA-PSK (AES) unterstützt wird. Für Europa weniger interessant ist der ebenfall neu hinzugekommene koreanische Eingabe-Modus für die OnScreen-Tastatur.

Die neue Fassung ist nur neun Tage nach der Version 2.01 erschienen, die lediglich dazu diente, das in der Version 2.0 entdeckte Sicherheitsloch zu stopfen. Natürlich lässt sich mit dem Update auf 2.5 diese Lücke ebenfalls nicht mehr nutzen, um auf der PSP Homebrew-Software und Raubkopien laufen zu lassen. (nij)