Embedded World: ARM-Prozessor in 90-nm-Technik

Philips Semiconductors bietet als erster Hersteller einen 32-Bit-Mikrocontroller mit ARM9-Kern an, der in einem 90-nm-Prozess hergestellt wird.

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Von
  • Benjamin Benz

Philips Semiconductors bietet als erster Hersteller einen 32-Bit-Mikrocontroller mit ARM9-Kern an, der in einem 90-nm-Prozess hergestellt wird. Der LPC3000 setzt auf der Nexperia-Plattform von Philips auf und nutzt den ARM926EJ-S-Kern. Dem eigentlichen ARM-Kern steht eine Jazelle-Engine zur Java-Beschleunigung und eine Vektor-Gleitkommaeinheit zur Seite. Der 200-MHz-Prozessor besitzt neben sieben seriellen Schnittstellen (UART) auch USB mit UnterstĂĽtzung fĂĽr den Device-Host- und USB-On-the-Go-Betrieb.

Die Betriebsspannung kann durch den 90-nm-Prozess auf rund 1 Volt sinken. Das verringert auch die Leistungsaufnahme deutlich, denn die Spannung geht annähernd quadratisch in die elektrische Leistung ein. Gefertigt wird der neue Chip auf 300-mm-Wafern in einer gemeinsamen Fabrik von Philips, Freescale und STMicroelectronics in Crolles. Ab dem zweiten Quartal 2005 will Philips erste Muster der Chips ausliefern. (bbe) / (pmz)