Funkwerk nach Verkäufen in den roten Zahlen

Nach der Trennung von zwei Bereichen verbuchte das börsennotierte Unternehmen in den vergangenen neun Monaten einen Verlust vor Zinsen und Steuern von 7,0 Millionen Euro.

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Der Thüringer Kommunikationstechnik-Anbieter Funkwerk steckt weiter in den roten Zahlen. Nach der Trennung von zwei Bereichen verbuchte das börsennotierte Unternehmen mit Sitz in Kölleda von Januar bis Ende September einen Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 7,0 Millionen Euro. In den ersten neun Monaten des Vorjahres betrug das Minus 4,9 Millionen Euro. Das Unternehmen begründete die Entwicklung mit erheblichen Aufwendungen für die Neuausrichtung von Funkwerk.

Im dritten Quartal stieg der Umsatz zwar um 2 Prozent auf 41,5 Millionen Euro. Von Januar bis September blieb der Umsatz aber mit 119,5 Millionen Euro 2,6 Prozent unter dem des Vorjahres.

"Die Funkwerk-Gruppe befindet sich in einem schwierigen Restrukturierungsprozess und muss in den kommenden Monaten weitere tiefgreifende Maßnahmen umsetzen", erklärte der Vorstand. 2011 werde der Umsatz auf 170 Millionen Euro sinken. (anw)