Fernwartung für Private Clouds von Kamp

Für Unternehmen, die Ihre Daten vor Ort behalten möchten, aber den Aufwand für die Verwaltung einer Private Cloud scheuen, bietet Kamp seine Virtual-Core Customer Cloud an. Sie soll die hauseigene IT entlasten.

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Von
  • Ralph Hülsenbusch

Eine neue Facette im Bereich der Dienstleistungen aus dem Netz will Kamp mit seiner Virtual-Core Customer Cloud hinzufügen. Kunden, die in ihrem Rechenzentrum selbst für ihre Unternehmen eine Private Cloud betreiben, müssen für deren Management zusätzlich in Ressourcen und geschultes Personal investieren. Der Alternative, das gesamte System in die Cloud zu verlagern und in die Hände Dritter zu legen, stehen in vielen Fällen rechtliche und sicherheitstechnische Bedenken entgegen.

Kamp hat deshalb ein Konzept entwickelt, bei dem die Ressourcen einer Private Cloud von der Verwaltungs- und Steuerungsebene getrennt sind. Während die Hardware beim Kunde bleibt, soll die Betreuung über eine zentrale Managementplattform erfolgen. Die sicherheitskritischen Daten bleiben beim Kunden. Trotzdem soll er aber die Vorteile der Auslagerung des Verwaltungsaufwandes in die Cloud nutzen können.

Esrte Schritte beim Einrichten der Virtual-Core Customer Cloud.

(Bild: Kamp)

Zur Produkteinführung, die am 10. November 2011 begann, lockt der Anbieter mit einer 6-monatigen kostenlosen Testphase , in der Interessierte das Konfigurieren einer Virtual-Core Customer Cloud erproben können. Kamp bietet mit Virtual-Core komplette virtuelle Racksysteme an. Das in Oberhausen ansässige Unternehmen betreibt seit 2006 betreibt Colocations-Rechenzentren in Deutschland, die nach den europäischen Normen (ECB-S) zertifiziert sind. (rh)