Umfrage: Privates dominiert auf Notebooks in Deutschland

Die überwiegende Mehrheit der Notebookbesitzer in Deutschland besitzt ein privates Gerät. Dementsprechend werden auch am meisten private Inhalte abgespeichert und unterwegs genutzt.

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Fotos, Musikdateien und Adressen speichern Anwender am häufigsten auf ihren Notebooks ab. Das ergab eine Umfrage (PDF-Datei), die das Marktforschungsinstitut GfK NOP im Auftrag von Intel unter 4000 Teilnehmern in elf europäischen Ländern durchführte. 60 Prozent der deutschen Befragten nutzen den Rechner ausschließlich für private Zwecke, 3 Prozent zum Arbeiten und 36 Prozent für beides. Nirgendwo sei der Anteil privater Mobilrechner so groß wie in Deutschland: 94 Prozent aller Befragten nutzen ihr eigenes Gerät gegenüber 86 Prozent europaweit, 4 Prozent ein vom Arbeitgeber gestelltes, während es europaweit 11 Prozent sind.

Wenn deutsche Notebookbesitzer unterwegs ihr Gerät aufklappen, dann am häufigsten im Zug.

Dreiviertel der deutschen Befragten sucht unterwegs nach Informationen, 66 Prozent bleiben mit Familienmitgliedern und Freunden in Kontakt. Für zwei Drittel der deutschen Nutzer sind Nachrichten die beliebtesten Inhalte, auf die sie unterwegs mit dem Laptop zugreifen möchten. In Polen und Russland gaben dies 85 beziehungsweise 82 Prozent an. Musik möchten 51 Prozent der befragten Deutschen hören und 36 Prozent während der Reise Filme sehen.

60 Prozent der deutschen Notebookbesitzer nehmen ihr Gerät immer oder so gut wie immer mit auf Reisen, 30 Prozent tun das hin und wieder. 3 Prozent der Reisenden nutzen es ausschließlich für die Arbeit. Wenn sie unterwegs online sind, suchen knapp drei Viertel aller Befragten vor allem nach Informationen, beispielsweise Wettervorhersagen oder Reiseinfos.

Wireless-Hotspots werden vorrangig genutzt, um sich unterwegs zu orientieren und nach Straßen- oder Landkarten zu suchen. Mit 91 Prozent liegt dieser Wert noch vor dem Überprüfen von Reiseplänen (85 Prozent) und dem Abrufen von E-Mails (76 Prozent). 26 Prozent der deutschen Umfrageteilnehmer überprüfen ihren Kontostand online, wenn sie in einem öffentlichen Hotspot eingeloggt sind – europaweit tun dies hingegen 48 Prozent der Befragten. Allerdings geht aus der Mitteilung nicht hervor, wie hoch der Anteil der Notebook-Besitzer ist, die unterwegs über öffentliche Hotspots ins Netz gehen.

58 Prozent der Notebookbesitzer in Deutschland, die ihr Gerät auf Reisen nutzen, schalten es im Zug an. Damit ist dies der am häufigsten genannte Einsatzort für einen mobilen Rechner. Im europäischen Durchschnitt betrug der Anteil der Personen mit Notebookeinsätzen während Bahnreisen 52 Prozent. Dem gegenüber stehen 19 Prozent der Notebookbesitzer in Deutschland, die den Rechner am Bahnhof nutzen. Eher noch schalten sie das Gerät an "anderen öffentlichen, geschlossenen Orten", in "anderen Transportmitteln" wie Autos, Bussen oder Fähren, an Flughäfen und in Restaurants an. (anw)