Siemens präsentiert mit der A-Serie neue Einsteigerhandys
Drei neue GSM-Modelle sollen preisbewusste Nutzer ansprechen, die vor allem Wert auf leichte Bedienbarkeit legen.
Siemens Communications ergänzt seine A-Serie um die Modelle AX75, das A75 und A70. Ersten Angaben zufolge wird das Basis-Modell A70 unsubventioniert maximal 140 Euro kosten, während das mit einigen Extras ausgestattete AX75 mit rund 200 Euro auch höheren Ansprüchen gerecht werden soll. Alle drei Handys sind Tri-Band-Geräte (GSM 900, 1800 und 1900 MHz), eine weitere Gemeinsamkeit ist das Fehlen einer eingebauten Kamera. Alle Modelle sollen ab dem zweiten Quartal erhältlich sein.
Das Standardmodell A70 mit Schwarzweiß-Display ist nach Einschätzung des Herstellers "garantiert bedienfreundlich" -- dank reduziertem Funktionsumfang. Für einen Hauch von Luxus können neben EMS (Enhanced Message Service) polyphone Klingeltöne in sechzehn Akkorden sorgen. Das A75 hat hingegen schon WAP 1.2.1. und GPRS an Bord. WAP-Seiten können sich die Nutzer auf dem 101 x 80 Pixel messenden Display mit 12 Bit Farbtiefe ansehen.
Das AX75 kann mit 16 Bit Farbtiefe 128 x 128 Pixel sieben Zeilen mit Überschrift darstellen, und es ist MMS-tauglich. Eine separate VGA-Kamera lässt sich aufstecken. Das Handy besitzt einen Speicher von rund 1,5 MByte, Daten lassen sich via USB und IrDA übertragen. Für Unterhaltung sorgen Java-basierte Spiele (Java MIDP 1.0). Geschäftsleute dürften sich über den Terminkalender und das Adressbuch freuen, die sich mit Outlook und Lotus Notes synchronisieren lassen. Die neuen A-Modelle wird es auch in einer Triband-Variante mit 850 statt 900 MHz geben -- damit zielt Siemens offensichtlich auf Märkte mit geringer Kaufkraft: So ist 850 Mhz-GSM beispielsweise in Südamerika verbreitet. (ssu)