Infineon erhöht Dividende
Die Aktionäre sollen nach dem Willen von Aufsichtsrat und Vorstand 12 Cent für jeden Anteilsschein bekommen, 2 Cent mehr als im vergangenen Jahr.
Der Halbleiterhersteller Infineon erhöht nach den Ergebnissen des vergangenen Geschäftsjahres die Dividende. Die Aktionäre sollen nach dem Willen von Aufsichtsrat und Vorstand 12 Cent für jeden Anteilsschein bekommen, 2 Cent mehr als im vergangenen Jahr, wie der Dax-Konzern am Mittwoch mitteilte.
Damit zahlt das Unternehmen zum dritten Mal in seiner wechselvollen Geschichte eine Dividende, sofern die Hauptversammlung dem Vorschlag zustimmt. Infineon hatte zur Präsentation seiner Zahlen für das am 30. September beendete Geschäftsjahr 2010/11 bereits eine höhere Ausschüttung in Aussicht gestellt. Der Umsatz stieg von 3,29 Milliarden auf 3,99 Milliarden Euro an. Unter dem Strich verdiente der Konzern rund 1,12 Milliarden Euro nach 660 Millionen Euro im Vorjahr. In dem Gewinn enthalten sind Einnahmen aus dem Verkauf der Mobilfunkchipsparte. Das Betriebsergebnis stieg von 348 Millionen auf 736 Millionen Euro an.
Für das Geschäftsjahr 2011/12 gab sich der Konzern allerdings deutlich pessimistischer, er erwartet einen Umsatzrückgang von etwa 5 Prozent. Allerdings peilt der Konzern auch in den kommenden Jahren Dividenden-Zahlungen an. Infineon hatte nach einer jahrelangen Durststrecke im Geschäftsjahr 2009/2010 erstmals wieder Gewinne geschrieben. (mit Material von dpa) /
(anw)