Kompaktkamera mit 18-fachem Zoombereich
Olympus stellt die SP-550 UltraZoom mit 18-fachem Zoombereich, Bildstabilisator und rasantem Serienbildmodus vor.
Mit der SP-550 UltraZoom mit optischem 18-fach-Zoom übernimmt Olympus aktuell die Zoom-Krone. Die 7,1-Megapixelkamera bietet einen nutzbaren Brennweitenbereich von enormen 28 bis 504 mm (umgerechnet auf das Kleinbildformat) und bleibt dabei mit einem Öffnungsverhältnis des Objektivs von f/2,8 - 4,5 relativ lichtstark. Der bei den möglichen langen Brennweiten unverzichtbare Bildstabilisator sitzt bei der SP-550 UZ nicht im Objektiv, sondern am Bildsensor. Der gleicht Verwacklungen durch gegenläufige Bewegungen des CCD-Sensors aus. Olympus spricht von einer Dual Image Stabilization, weil die SP-550 dabei außer der mechanischen Korrektur durch den Bildsensor auch gleichzeitig dessen Empfindlichkeit variieren kann. Die maximale Empfindlichkeit liegt bei ISO 5000, wobei die Kamera dann, wie auch bei ISO 3200, mehrere Pixel zusammenschließt.
Wer schnelle Bewegungen festhalten will, dem wird die Serienbildgeschwindigkeit der SP-550 UZ gefallen: Im 1,2-Megapixel-Modus schafft sie 15 Bilder in der Sekunde und bei drei Megapixeln sind immer noch äußerst flotte sieben Bilder in der Sekunde drin. Zum Vergleich: Die derzeit schnellsten digitalen Spiegelreflexkameras, die Canon EOS-1D Mark II N und Nikon D2Xs schaffen 8,5 und 8 Bilder pro Sekunde (allerdings mit 8,2 und 6,8 Megapixeln).
Die SP-550 UltraZoom kommt mit einem magerem internen Speicher von 20 Megabyte und soll 500 Euro kosten. Von den sechs weiteren angekündigten Kameras (mju 760/770 SW, FE-210, FE-230, FE240 und FE250) wäre die FE-250 hervorzuheben, die sich an ISO-Werten von bis zu ISO 10.000 versucht, wobei sie bei den zwei höchsten Werten (ISO 6400 und 10.000) nur noch 3 Megapixel auflöst. Sie hat ein 8-Megapixel-Sensor und kostet 300 Euro. (rij)