Sinkende Hardware-Preise machen Maxdata zu schaffen

Der Computerhersteller Maxdata ist tiefer in die roten Zahlen gerutscht -- nach Ansicht des Computerherstellers durch den "anhaltenden Preisverfall bei Hardware".

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  • JĂĽrgen Kuri

Der Computerhersteller Maxdata ist tiefer in die roten Zahlen gerutscht -- nach Ansicht des Computerherstellers durch den "anhaltenden Preisverfall bei Hardware". Während der Umsatz in den ersten neun Monaten mit knapp 459 Millionen Euro (im Vorjahr waren es 456 Millionen Euro) stabil blieb, verschlechterte sich das Ergebnis. Der Verlust stieg von 6,9 auf 18,7 Millionen Euro.

Die Stückzahlen seien dagegen in allen Produktgruppen zweistellig gesteigert worden, erklärte Maxdata. Bei Monitoren und bei Server-Systemen habe man einen Zuwachs von 29 Prozent erzielen können; beim Absatz von Desktop-PCs konnte Maxdata nach eigenen Angaben um 18 Prozent zulegen.

Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet der Vorstand mit mehr als 700 Millionen Euro Umsatz, im Vorjahr waren es 660 Millionen Euro. Allerdings soll auch im Gesamtjahr ein Verlust anfallen: Der Fehlbetrag soll sich im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Millionenbereich bewegen. Den detaillierten Bericht über die ersten neun Monate des Geschäftsjahrs will Maxdata am 11. November vorlegen. (jk)