QSC schreibt schwarze Zahlen
Man wolle sowohl in einen weiteren Ausbau seines DSL-Netzes investieren als auch eines der größten Voice-over-IP-Netze in Deutschland aufbauen, heißt es bei dem DSL-Provider und Internet-Dienstleister.
Der Kölner DSL-Provider und Internetdienstleister QSC hat es nach jahrelang rückläufigen Verlusten endlich geschafft, in die Gewinnzone zu springen -- zumindest operativ. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) betrage im Geschäftsjahr 2004 rund 0,9 Millionen Euro, heißt es in einer Mitteilung. Im Vorjahr war noch ein Verlust in Höhe von 28,5 Millionen Euro angefallen.
Wegen hoher Abschreibungen blieb unter dem Strich allerdings ein Fehlbetrag von insgesamt 21,6 Millionen Euro -- immerhin weniger als der Verlust von 60,6 Millionen Euro im Jahr 2003. Der Umsatz verbesserte sich auf 145,9 Millionen von 115,6 Millionen Euro im Vorjahr. FĂĽr 2005 rechnet QSC mit einem Umsatz von mindestens 175 Millionen Euro und einem EBITDA zwischen vier und acht Millionen Euro.
Das Unternehmen wolle dabei sowohl in einen weiteren Ausbau seines DSL-Netzes investieren als auch eines der größten Voice-over-IP-Netze in Deutschland aufbauen, heißt es bei QSC. Die Firma hatte vor wenigen Tagen erst flexible DSL-Bandbreiten und die Unterstützung von SIP für Voice-over-IP angekündigt. (tol)