Erster Open Source Business Award vergeben

Ab dem nächsten Jahr wird der Preis im Rahmen eines europäischen Businessplan-Wettbewerbs für Open-Sourc-Startups vergeben.

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Von
  • Oliver Diedrich

Der Linux Business Campus hat den ersten Open Source Business Award vergeben. Mit dem Preis werden Start-ups ausgezeichnet, die besonders originelle oder erfolgversprechende Business-Ideen rund um Open Source entwickeln. Sieger des Linux Business Award 2007 ist die Firma Wilken. Die Idee: Das Unternehmen entwickelt mit der Open Source Business Library (OSBL) ein Framework für die Erstellung kommunaler Fachverfahren. Damit soll es möglich werden, proprietäre Fachverfahren durch gemeinsam entwickelte Open-Source-Anwendungen zu ersetzen. Da die OSBL plattformunabhängig ist, kann das auch den Einsatz von Linux in der öffentlichen Verwaltung erleichtern. Letztlich sollen die Kommunen durch die gemeinsame Software-Entwicklung Geld sparen, das bislang für eine Vielzahl proprietärer Anwendungen ausgegeben wird.

Der zweite Preis ging an Ground Report, eine News-Site, zu der jedermann Artikel beitragen kann. Ein Teil der Einnahmen der durch Werbung finanzierten Site wird unter den Autoren aufgeteilt. Dabei ist entscheidend, wie häufig ein Artikel gelesen wird. Den dritten Platz belegte Agnitas, ein auf Online-Marketing spezialisiertes Unternehmen, mit der im Juli vorgestellten E-Mail-Marketing-Lösung OpenEMM.

Die Preisvergabe erfolgte auf der Konferenz Open Source Meets Business (OSB) unter den Start-ups, die sich dort in Vorträgen oder auf Posters präsentierten. Ab dem nächsten Jahr soll der Open Source Business Award im Rahmen eines europäischen Businessplan-Wettbewerbs vergeben werden. Dem Sieger winkt dann ein Preisgeld von 50.000 Euro, die Plätze zwei und drei sind mit 15.000 und 10.000 Euro dotiert. (odi)