RIM trennt sich von rĂĽpeligen Angestellten

Zwei Mitarbeiter des kanadischen Unternehmens haben sich an Bord eines vollbesetzten Langstreckenflug so sehr daneben benommen, dass die Maschine umkehren musste.

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Von
  • Johannes Haupt

Übermäßiger Alkoholkonsum während einer Geschäftsreise hat offenbar zwei Mitarbeiter des Blackberry-Herstellers RIM ihre Jobs gekostet. Die beiden sollen vergangene Woche während eines Air-Canada-Flugs von Kanada nach China in einem solchen Maße Unruhe gestiftet haben, dass sie mit Handschellen an ihre Sitze gebunden wurden. Die mit 331 Menschen besetzte Boeing 777 kehrte aufgrund des Zwischenfalls um und landete in Vancouver. Eine Polizeisprecherin sagte der New York Times, die Männer seien alkoholisiert gewesen und hätten sämtliche Weisungen der Crew ignoriert.

Weit kam sie nicht: Boeing 777

(Bild: Air Canada)

Die Angestellten mussten die Nacht in Haft verbringen und jeweils rund 35.000 US-Dollar Strafe bezahlen. RIM erklärte am Montag in einer Stellungnahme, das kanadische Unternehmen toleriere kein Verhalten, das "nicht mit gültigem Recht vereinbar ist". RIM-Mitarbeiter müssten jederzeit respektvoll auftreten. Das sei hier nicht der Fall gewesen, darum habe man sich von den Mitarbeitern getrennt. In welchen Positionen die beiden für RIM tätig waren, teilte das Unternehmen nicht mit. Die kanadische Tageszeitung Toronto Star will aus einer Unternehmensquelle erfahren haben, es sei um einen Senior Vice President sowie einen Vice President gegangen, also um Angestellte aus dem gehobenen Management. (jh)