Datenbank hilft beim Aufspüren von Hehlerware
Die Online-Datenbank CheckMEND listet fast 4 Millionen gestohlene Güter, die von britischen Behörden sichergestellt wurden. Jetzt können sich auch Privatpersonen zum Schutz vor Hehlerware kostenpflichtig in der Datenbank informieren.
Die Online-Datenbank CheckMEND soll helfen, Diebesgut aufzuspüren, das beispielsweise bei Internetauktionen angeboten wird. Die britische Polizei nutzt das Tool bereits seit einiger Zeit und stellt gemeinsam mit dem britischen Zoll auch die Informationen über gestohlene Waren zur Verfügung. Die zunehmenden Betrügereien bei Versteigerungen im Internet waren bisher insbesondere dann schwer zu erkennen, wenn es sich in dem Angebot um gestohlenes Gut handelte.
Die vom IT-Unternehmen Recipero entwickelte Datenbank soll nun öffentlich zugänglich gemacht werden, damit sich auch Privatpersonen informieren können. So können Kaufinteressenten dann schon im Vorfeld sicherstellen, dass die in einer Onlineauktion oder im Gebrauchthandel feil gebotenen Waren, nicht gestohlen wurden.
Die Abfrage bei CheckMEND wird für Privatpersonen allerdings kostenpflichtig sein, soll aber maximal 4,30 Euro kosten. Die Datenbank enthält derzeit Informationen zu 3,8 Millionen gestohlenen Waren, die zusammen über 1 Milliarde Euro wert sind. (dpa) / (map)