Symbian will Allianz gegen Microsoft schmieden
CEO Levin selbst wird sich in diese Allianz indes nicht mehr stark einbringen: Er wird den Konzern im April verlassen.
Symbian will sich beim Kampf um die Anteile auf dem Markt für Handybetriebssysteme und andere mobile Software offenbar möglichst viele Verbündete sichern, meldet die Financial Times Deutschland. Das Blatt zitiert Symbian-Chef David Levin: "Ich denke nicht, dass unsere Firma alle Antworten für die Bedürfnisse der Handyindustrie liefern kann. Deshalb haben wir ein Partnerprogramm, das für alle interessierten Unternehmen offen ist." Rund 300 Firmen beteiligten sich zurzeit daran. Levin selbst wird sich in diese Allianz indes nicht mehr stark einbringen: Er wird den Konzern im April verlassen und hat bereits als Chef beim britischen Medienkonzern United Business Media (UBM) angeheuert. Sein Nachfolger bei Symbian wird noch gesucht.
Symbian hält nach Marktforscherangaben eine Mehrheit von rund 80 Prozent bei den Handysystemen, Microsoft landet mit nicht mehr als 7,2 Prozent auf Platz 3. Aufgrund seiner Finanzkraft und der Dominanz der Redmonder bei PC-Betriebssystemen könnte sich das Kräfteverhältnis schnell verschieben, meinen viele Marktbeobachter. (tol)