Studie: Media Markt und Saturn schufen die meisten Jobs

Die Elektronikmärkte des Handelskonzerns Metro waren laut einer Umfrage im vergangenen Jahr für 2585 neue Stellen in Deutschland verantwortlich.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Die Elektronikmärkte Media Markt und Saturn haben laut einer Studie der WirtschaftsWoche im vergangenen Jahr die meisten Jobs in Deutschland geschaffen. Mit 2585 neuen Stellen belegen die Tochterunternehmen des Handelskonzerns Metro damit erstmals Platz eins. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Bosch mit 2000 neuen Jobs und der langjährige Spitzenreiter BMW mit 1436 neuen Arbeitsplätzen. Hinter dem Spitzentrio liegen Ikea mit einem Plus von 1198 Stellen sowie die Lufthansa mit 1152 neuen Jobs auf den Plätzen vier und fünf. Die Ergebnisse basieren auf einer Umfrage unter den 2500 größten Unternehmen in Deutschland.

Bernhard Taubenberger, Unternehmenssprecher von Media-Saturn, erklärte gegenüber heise online, man sei sehr erfreut, dass "nun auch statistisch mit dem Vorurteil aufgeräumt wird, Media Markt und Saturn seien nur Jobkiller". Als Grund für den Sprung auf Platz eins der deutschen Job-Schaffer nannte Taubenberger die Expansionsstrategie seines Unternehmens: Allein in Deutschland seien im vergangenen Jahr 33 neue Media- und Saturn-Märkte entstanden, mit der Folge, dass vorwiegend Verkäufer, Kassenpersonal und Fachberater in Teil- und Vollzeit eingestellt wurden.

Laut WirtschaftsWoche zeichnen sich erstmals seit Jahren wieder Trends ab, in welchen Branchen neue Arbeitsplätze geschaffen werden. So führe die Erholung in der Reise- und Touristikbranche dazu, dass neben Lufthansa die Billigflieger Easyjet (plus 500) und GermanWings (plus 183) sowie der Frankfurter Flughafen (plus 895) Stellen schufen. Auch die Zeitarbeitsfirmen hätten kräftig zugelegt. Mit Manpower (1050 neue Stellen), Randstad (plus 1000), der DIS AG (plus 884) und der Job AG (plus 673) seien vier Arbeitskräfteverleiher unter den Top 12 vertreten. (pmz)