Bei Lexmark stagniert der Umsatz
Im vergangenen Quartal erzielte der Druckerhersteller 1,37 Milliarden US-Dollar Umsatz und damit nur geringfĂĽgig mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres.
Der US-amerikanische Druckerhersteller Lexmark setzte im vergangenen vierten Quartal 1,369 Milliarden US-Dollar (1,06 Milliarden Euro) um und damit 4 Millionen mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Der Bereich Business wuchs um 11 Prozent auf 772 Millionen US-Dollar, während Lexmark im Geschäft mit Privatanwendern einen Umsatzrückgang von 11 Prozent auf 597 Millionen US-Dollar hinnehmen musste.
Der Nettogewinn stieg von 82,3 Millionen auf 89,9 Millionen US-Dollar. Mit seinem Gewinn je Aktie von 0,91 US-Dollar erreichte Lexmark nicht die Erwartungen der Analysten. Dennoch glaubt Unternehmens-Chef Paul Curlander, auf dem richtigen Weg zu sein. Das bewiesen ihm laut Mitteilung gute Geschäfte mit Low-End-Monochrom-Laserdrucker, Farblaserdrucker und Multifunktionsgeräten. Laut einem von US-Medien überbrachten Transkript gab es beim Druckerzubehör ein Wachstum von 4 Prozent, allerdings verdankt dies Lexmark den Laserdruckern, während der Umsatz mit Tintenpatronen nachließ.
Vor einem Jahr hatte das Unternehmen angekündigt, 800 Arbeitsplätze abbauen zu wollen. Dies schlug sich im Gesamtjahresergebnis mit Umstrukturierungskosten von 135 Millionen US-Dollar nieder. Unterm Strich blieb Lexmark für 2006 ein Nettogewinn von 338,4 Millionen US-Dollar gegenüber 356,3 Millionen im Jahr 2005 bei einem Umsatzrückgang von 5,22 Milliarden auf 5,1 Milliarden US-Dollar.
FĂĽr das laufende Quartal erwartet Lexmark einen UmsatzrĂĽckgang im mittleren einstelligen Prozentbereich. Der Gewinn je Aktie ohne BerĂĽcksichtigung von Restrukturierungskosten werde sich im Rahmen von 0,93 bis 1,03 US-Dollar bewegen. (anw)