Unity soll Webbrowser-Engines synchronisieren

Die Entwickler des Unix-/Linux-Desktop KDE haben ein neues Projekt ins Leben gerufen: Unity. Es soll KHTML und Apples WebKit unter einen Hut bringen.

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Von
  • Andreas Beier

Die Entwickler des Unix-/Linux-Desktop KDE haben ein neues Projekt ins Leben gerufen: Unity. Es soll die HTML-Darstellungsfunktionen des KDE-Desktop (KHTML) mit denen von Apples WebKit, das etwa im Webbrowser Safari Web-Seiten darstellt, abgleichen. WebKit ist ein Abkömmling von KHTML. Bisher haben sich die vier Entwickler, die sich um das Projekt kümmern, damit beschäftigt, WebKit an das plattformübergreifende C++-Framework Qt4 von Trolltech anzupassen, das etwa für KDE benutzt wird.

Momentan ist Unity jedoch kaum mehr als eine Machbarkeitsstudie, um herauszufinden, ob sich die in letzten Jahren an KHTML gemachten Änderungen in WebKit integrieren lassen. Zwar kann das Qt4-WebKit bereits etliche Web-Seiten schön darstellen, die Entscheidung über eine Substitution von KHTML liege in den nächsten Monaten aber bei den KDE-Entwicklern. Außerdem sei noch jede Menge Arbeit zu tun. Von einer Zusammenführung von KHTML und WebKit würden beide Seiten profitieren, die KDE-Entwickler ebenso wie Apple, da Doppelentwicklungen zukünftig entfallen würden. (adb)