Mit Facebook gemeinsam Musik hören

Das weltgrößte Online-Netzwerk stellte eine neue Funktion vor, mit der man gemeinsam mit seinen Facebook-Freunden Musik hören und sich über die Songs austauschen kann. Außerdem

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Von
  • dpa

Facebook will noch stärker im Musikgeschäft mitmischen. Das weltgrößte Online-Netzwerk stellte in den USA eine neue Funktion vor, mit der man gemeinsam mit Facebook-Freunden Musik hören und sich über die Songs austauschen kann. Darüber hinaus können Nutzer über verschiedene Partnerdienste sowohl selbst den DJ spielen als auch sich einer fremdem virtuellen Party anschließen.

Die Idee ist nicht neu: Im Internet gibt es bereits Dienste fürs gemeinsame Musikhören wie etwa Turntable.fm. Facebook kann allerdings auf mehr als 800 Millionen Nutzer weltweit bauen – auch wenn angesichts der Urheberrechts-Hürden unklar ist, wie schnell die Funktion international eingeführt werden kann. Facebook demonstrierte aber bereits, dass es seinen Partnern einen gehörigen Schub geben
kann – so erlebte der Online-Musikdienst Spotify durch die Kooperation mit dem Online-Netzwerk einen sprunghaften Anstieg der Nutzerzahlen.

Inzwischen unterstĂĽtzen die ersten Streaming-Dienste in Deutschland immerhin schon einmal das "Frictionless Sharing" von Musik.

Hierzulande haben die ersten Facebook-Partner unterdessen das auf der f8 präsentierte "Frictionless Sharing" Möglichkeit eingeführt, bei dem man Titel von Musik, die man bei Musik-Diensten gehört hat, im Facebook-Profil posten kann – ähnlich wie beim "Scrobbeln" von Last.fm. Facebook-Freunde können sie anklicken und nach Installation der jeweiligen Facebook-App ebenfalls anhören. Das klappt zum Beispiel mit dem Streaming-Dienst Simfy, wenn man diesen mit seinem Facebook-Konto verknüpft. (vza)