Celox und Versatel schalten DSL-Netze zusammen
Celox erhält damit unter anderem direkten Zugang zu den 116 von Versatel erschlossenen Hauptvermittlungsstellen der T-Com. Versatel bekommt Zugriff auf die über 200 von Celox angebundenen Vermittlungsstellen sowie auf das Netz der Tele2-Tochter UTA.
Versatel und Celox haben einen Kooperationsvertrag zur wechselseitigen Nutzung ihrer DSL-Netze unterzeichnet. Celox erhält damit direkten Zugang zu den 116 von Versatel erschlossenen Hauptvermittlungsstellen der T-Com und kann dort angebundene Leitungen entbündeln. Auch die Versatel-Infrastruktur in Belgien und den Niederlanden ist von der Zusammenarbeit betroffen und steht Celox nun zur Verfügung. Im Gegenzug hat Versatel Zugriff auf die über 200 von Celox angebundenen Vermittlungsstellen sowie auf das Netz der österreichischen Tele2-Tochter UTA. Die UTA hat seit Januar 2004 eine ähnliche Kooperation mit Celox.
Privatkunden haben von dem neuen Deal aber nichts, da er sich ausschließlich auf ADSL und SDSL für Businesskunden beschränkt. Die Zusammenarbeit erleichtert Versatel und Celox den Aufbau sicherer virtueller Netzwerke (VPN). Die auch auf der CeBIT vertretene Versatel ist zuletzt durch eine Gewinnverdoppelung sowie eine 6-MBit-DSL-Flatrate aufgefallen. Die UTA wird die Anzahl der in Österreich entbündelten Wählämter bis Mai auf 147 erhöhen und so nach eigenen Angaben rund 175.000 Unternehmensstandorte erreichen. (Daniel AJ Sokolov) / (jk)