Venus Express wohlauf
Untersuchungen haben bislang ergeben, dass die Raumsonde nur mit etwas Isolationsmaterial der Raketenverkleidung verunreinigt war. Diese Entdeckung hatte zu einer Verschiebung des fĂĽr heute geplanten Starts gefĂĽhrt.
Laut ersten Ergebnissen einer ESA-Untersuchung hat ein Montagefehler die Raumsonde Venus Express nicht in Mitleidenschaft gezogen. Bei einer Abschluss-Inspektion wurde eine Verunreinigung innerhalb der Ladebucht entdeckt. Daraufhin verschob die ESA den fĂĽr heute geplanten Start der Sojus-Rakete und ordnete eine ĂśberprĂĽfung an.
Dazu wurde die Abdeckung des Fregat-Startmoduls abgenommen und die Sonde zu einem gründlichen Check in das Integrationszentrum von Baikonur gebracht. Mit Staubsaugern und Stickstoffgebläsen entfernten Spezialisten kleine Teile der Fregat-Isolierung, die sich vermutlich beim Transport auf die Raumsonde verirrt hatten.
Die Reinigung soll in den nächsten Tagen weitergehen. Es folgen weitere Tests und Routinechecks, bis die Sonde wieder im oberen Teil der Raketet verkapselt und startbereit gemacht wird. Die ESA und das russische Unternehmen Starsem hoffen, Venus Express bis zum 24. November gestartet zu haben – dann nämlich schließt sich das Zeitfenster für dieses Jahr.
Zur ESA siehe auch Technology Review aktuell: (mhe)