OpenNebula 3.2 unterstĂĽtzt VMware von Haus aus
Die neue Version des "open source cloud computing toolkits" bringt ein Self-Service-Portal sowie Verbesserungen zur Nutzerverwaltung mit und soll Ressourcen effizienter nutzen.
Die Entwickler von OpenNebula haben die Version 3.2 ihres "open source cloud computing toolkit" freigegeben. Mit ihr wird die die Software zum Einrichten und Managen von privaten, öffentlichen und hybriden Cloud-Umgebungen um die Unterstützung für VMware-Produkte erweitert. Diese erlauben unter anderem die Migration von Gastsystemen zur Laufzeit, Datenträgerabbild- und Netzwerk-Management sowie Advanced Contextualization.
Die auch KVM und Xen unterstützende Cloud-Software steht unter der Apache Lizenz; einige der Add-ons, die bislang dem kommerzielle vertriebenen OpenNebulaPro von C12G vorbehaltenen waren, zogen ebenfalls in das Update 3.2 ein. Zu den weiteren Neuerungen der nach dem planetarischen Nebel "Red Spider Nebula (NGC 6537)" benannt Version zählt ein Self-Service Portal – ein Web-Interface, bei dem privilegierte Anwender Rechenzeit, Speicherplatz oder Netzwerk-Ressourcen selbst verteilen können, um die Administratoren zu entlasten. Ferner wollen die Entwickler die Sicherheit und die Nutzern- und Gruppen-Verwaltung verbessert haben; die neuen Data Center Placement Policies sollen helfen, die verfügbaren Ressourcen effizienter zu nutzen. (thl)