Deutschland erzielt ExportĂĽberschuss bei Handys und PCs

Hauptabnehmer von Handys, Computern und Unterhaltungselektronik aus Deutschland waren GroĂźbritannien, Frankreich und Italien.

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  • dpa

Deutschland hat 2004 erstmals wieder mehr Handys, Computer und Fernseher exportiert als importiert. In den vergangenen fünf Jahren war dies noch umgekehrt, berichtete das Statistische Bundesamt in Wiesbaden heute. Gründe für den Ausfuhrboom der Geräte "Made in Germany" nannten die Statistiker nicht. Der Wert der exportierten Produkte für Information und Kommunikation lag 2004 mit 76,2 Milliarden Euro 11,1 Prozent über dem Vorjahr. Die deutschen Importe stiegen dagegen nur um 5,6 Prozent auf 75,8 Milliarden Euro.

Die drei Hauptabnehmerländer von Handys, Radios, Fernsehern und Computern aus Deutschland waren Großbritannien, Frankreich und Italien. Vom Wert der exportierten Geräte entfielen rund ein Viertel auf Computer und Computerteile, ein Fünftel auf elektronische Bauteile und Zubehör. Die drei Hauptlieferländer nach Deutschland waren China, USA und Japan. (dpa) / (ssu)