Keine finale Entscheidung über Fusion von Bada und Tizen
Samsung hat die Aussagen zur Fusion von Bada und Tizen in einer Stellungsnahme revidiert. Demnach habe man noch keine endgültige Entscheidung getroffen.
In einer Mitteilung hat Samsung betont, dass die finale Entscheidung zur Fusion seines mobilen Betriebssystems Bada mit Meego-Nachfolger Tizen noch nicht gefallen ist. Während der CES hatte Samsung-Vizepräsident Tae-Jin Kang in einem Interview mit dem Magazin Forbes gesagt, dass die Fusion wie geplant voranschreite und zukünftig native Bada-Applikationen auch auf Geräten mit Tizen laufen könnten.
Einige Beobachter sahen darin bereits das Ende von Bada, trotz der Aussage von Kang, Bada zukünftig vorwiegend für schwächere Geräte zu benutzen und das Bada/Tizen-System für schnellere Geräte. Das Unternehmen stellte nun klar, dass die Fusionspläne noch nicht ganz so weit gediehen sind und Bada weiter existieren werde.
Samsung schreibt in der Stellungsnahme, dass man sich die Fusion als eine Option zur Verbesserung der Plattformen anschauen werde, jedoch noch keine feste Entscheidung getroffen habe. Bada sei ein essentieller Teil des "Multi-Plattform-Portfolio" von Samsung und werde weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Man werde weiter die auf "Open Source basierende Entwicklung unterstützen und mit anderen Interessengruppen innerhalb der Industrie zusammenarbeiten". Berichten aus dem letzten Jahr zufolge sollte Bada selbst Open Source werden, diesen Schritt hat Samsung bisher allerdings nicht unternommen.
(asp)