Microsoft will israelische Start-up-Unternehmen fördern
Während seines Israel-Besuchs gaben Bill Gates und Arbeitsminister Olmert einen Vertrag zur Förderung von Start-Ups bekannt, der außer finanzieller Unterstützung auch technische Beratung vorsieht.
Microsoft hat mit der israelischen Regierung einen Vertrag zur Förderung von Start-up-Unternehmen geschlossen. Die Unterzeichnung fand im Rahmen des ersten Israel-Besuchs von Bill Gates statt. Der Softwareriese richtet dazu einen Dreijahres-Fonds mit 1,4 Millionen Euro ein und will jungen Unternehmen außerdem technische Unterstützung sowie Beratung rund um das Thema Intellectual Property angedeihen lassen.
Gates hat sich bei seinem Besuch bewundernd über die Wissenschafts- und Hightech-Kultur des Landes geäußert und sprach angesichts der Start-up-Dichte von Israel als einem Teil des Silicon Valley. In einem Interview mit einer israelischen Zeitung gab er zu, dass Google Microsofts Haupkonkurrent und dass der Wettbewerb zwischen beiden mitentscheidend für die Dominanz im Internet sei – einen Kauf von Google schloss er allerdings aus.
Zu Beginn seines Besuchs war Gates mit fĂĽhrenden Vertreter mehrerer Hightech-Firmen zusammengekommen und hat im Anschluss eines Treffens zusammen mit Premierminister Ariel Sharon ein Bildungsprojekt angekĂĽndigt, das 250.000 benachteiligten Jugendlichen zu Computern verhelfen soll. (mhe)