Datenjournalismuspreis für herausragende Projekte
Bis 10. April können Arbeiten beim 1. internationalen Datenjournalismuspreis eingereicht werden.
Noch bis zum 10. April können Journalisten Werke beim ersten internationalen Preis für herausragende datenjournalistische Arbeiten einreichen. Die Organisatoren des Wettbewerbs sind eine internationale und eine europäische Journalistenorganisation sowie der Google-Konzern. Gemeinsam loben die Veranstalter insgesamt 45000 Euro für sechs Preise aus.
Datenjournalismus zieht Erkenntnisse aus Datensätzen und vermittelt sie anschaulich in herkömmlichen oder neuartigen Darstellungsformen. Die klassische zweidimensionale Infografik zählt genauso dazu wie Mashups unterschiedlicher Dienste oder aufwändig programmierten Anwendungen und Schnittstellen, mit denen das Publikum selbst die Daten erschließen kann.
Der Preis will laut Veranstalter den Wert von Datenjournalismus für Redakteure und Medienentscheider zeigen sowie Journalisten mit dem Vorstellen herausragender Arbeiten inspirieren. Datenjournalismus steht heute vor allem deshalb im Fokus, weil Datenquellen verschiedenster Art über das Internet leichter zugänglich sind. Die journalistische Herausforderung liegt vor allem im Finden, Kombinieren und Verstehen der Datensätze, sowie der Vermittlung der Ergebnisse. Die technischen Herausforderungen liegen häufig bei den Qualitätsmängeln der Datensätze.
(rzl)