Neues Preismodell: Univention Corporate Server wird gĂĽnstiger
Bei dem neuen Preismodell fallen nur noch dann Lizenzkosten pro User an, wenn UCS etwa als Domänen-Controller für das Management von Clients genutzt wird. Ansonsten zahlt man jetzt pro physischem Server.
Die Bremer Univention GmbH hat ein neues Preismodell für ihren Univention Corporate Server (UCS) eingeführt, durch das der Einsatz der Server-Distribution in vielen Fällen günstiger wird. Ab sofort gibt es UCS inklusive Virtualisierungsfunktionen zum Jahrespreis ab 290 Euro pro physikalischem Server. Bislang waren die Kosten für UCS von der Anzahl der Clients abhängig. Eine Lizenzierung pro Client ist nach dem neuen Preismodell nur noch nötig, wenn UCS für das Management von Endgeräten genutzt wird, etwa als Domänen-Controller für Windows-Clients.
Bislang fielen beim Einsatz von UCS schnell mehrere tausend Euro an Kosten an, etwa wenn man eine Zarafa- oder Open-Xchange-Installation für hunderte Benutzer bereitstellen wollte – solche Setups sind nach dem neuen Preismodell schon ab 290 Euro zu haben. Der Einstiegspreis enthält lediglich Installation-Support, für UCS mit Standard-Support fallen je Server 1190 Euro pro Jahr an. Eine Übersicht über alle Preise sowie den Support-Umfang stellt Univention auf seiner Website bereit. Dort findet man auch eine FAQ zum neuen Preismodell. (amu)