Philips erleidet Gewinneinbruch
Während Philips seinen Umsatz sowohl im vierten Quartal als auch im gesamten Geschäftsjahr 2011 steigern konnte, ging der Gewinn deutlich zurück. Nach Steuern musste jeweils sogar ein Minus ausgewiesen werden.
Für das vergangene Jahr liegen nun auch die endgültigen Geschäftszahlen von Philips vor. Der niederländische Elektronikkonzern hat die Anfang Januar veröffentlichten Kennzahlen am Montag bestätigt. Demnach lag der Umsatz im vierten Quartal 2011 bei 6,7 Milliarden Euro, ein Anstieg von etwas mehr als 3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Betriebsgewinn (EBITA) schrumpfte jedoch von 913 Millionen Euro Ende 2010 auf 503 Millionen Euro. Der Rückgang beim operativen Ergebnis und Abschreibungen auf das ausgelagerte TV-Geschäft sorgten unter dem Strich für einen Quartalsverlust von 160 Millionen Euro.
Im gesamten Geschäftsjahr 2011 stieg der Umsatz um 4 Prozent auf 22,6 Milliarden Euro. Der Betriebsgewinn ging im gleichen Zeitraum jedoch von 2,6 Milliarden Euro auf 1,7 Milliarden Euro zurück. Nach Steuern musste Philips sogar Verluste in Höhe von 1,3 Milliarden Euro vermelden, nachdem im Vorjahr noch eine Gewinn von 1,5 Milliarden Euro nach Steuern verbucht werden konnte. Für das Jahr 2012 zeigte sich der Philips-Chef Frans van Houten vorsichtig und begründete das auch mit den anhaltenden Unsicherheiten der Weltwirtschaft, vor allem aber auch den Problemen in Europa. (mho)