Freie Linux-Entwicklungsumgebung für Handys
Mit der freien Entwicklungs- und Simulationsumgebung des Projekts GPE Phone Edition lassen sich Mobilfunkanwendungen für Linux-basierte Handys entwickeln. Das Projekt stellte sich heute der Öffentlichkeit vor.
Nach über einem Jahr Arbeit hinter den Kulissen wurde heute das Projekt GPE Phone Edition der Öffentlichkeit vorgestellt. GPE Phone Edition hat sich der Entwicklung von Linux-Applikationen für GSM-Handys verschrieben und erweitert die Palette der ursprünglich für Smartphones und PDAs gedachten PIM-Anwendungen des GPE Palmtop Environments um typische Mobilfunkanwendungen wie Sprachanrufe, SMS-Versand und -Empfang, Interaktion mit der SIM-Karte und Multimediadienste.
Hinter GPE Phone Edition stecken Nils Faerber, der bereits das GPE-Palmtop-Environment-Projekt sowie die Open-Source-Firma Kernel Concepts gründete, und Orange, eine Tochter der France Telecom und Gründungsmitglied des Linux Phone Standards Forum (LiPS). Kernel Concepts und Orange arbeiteten in den vergangenen 12 Monaten an einer freien Entwicklungs- und Simulationsumgebung für LiPS-konforme Handys, die sie nun auf der Projektseite der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Dazu soll in Kürze auch ein Live-System in Form eines VMware-Image gehören, das eine Handy-Simulationsumgebung enthält, auf der man die verschiedenen Mobilfunkanwendungen ausprobieren kann. (mid)