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VDE sieht gute Aussichten für Elektronikingenieure

Der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik sieht durch den anhaltenden Expertenmangel Nachteile für den "Innovationsstandort Deutschland".

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Von
  • Torge Löding

Trotz der guten Berufschancen sei die Zahl der Studienanfänger in der Elektro- und Informationstechnik auch 2004/2005 leicht rückläufig, kritisierten Vertreter des Verbands der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE, Halle 12, Stand A14) auf der CeBIT. Er schloss sich damit der Bestandsaufnahme von VDI und Bitkom an, die am gestrigen Mittwoch Ähnliches monierten.

Nach Analysen des VDE haben sich 17.136 Studierende im WS 2004/2005 in entsprechenden Fächern immatrikuliert. In den Jahren 2003/2004 waren es noch 18.064 Studienanfänger gewesen. Die nach Schätzung des VDE rund 8000 Absolventen werden den Bedarf in Wirtschaft und Forschung nicht decken können. Durch den anhaltenden Expertenmangel sieht der VDE Nachteile für den "Innovationsstandort Deutschland", denn gerade durch das Innovationstempo und die sich schnell wandelnden Anforderungsprofile in der Elektro- und Informationstechnik wachse die Nachfrage nach gut ausgebildeten Elektroingenieuren. Ziehe die Nachfrage an, werde sich der Expertenmangel weiter verschärfen. Politik, Wirtschaft und Hochschulen sollten gemeinsame Anstrengungen unternehmen, das zu verändern. (tol)