Datenintegration mit Oracle

Oracle hat ein Werkzeug namens Data Integrator vorgestellt. Mit ihm lassen sich große Datenvolumina aus verschiedenen Quellen in einer einheitlichen Form zusammenführen.

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Von
  • Jürgen Diercks

Oracle hat die generelle Verfügbarkeit seines Data Integrator bekannt gegeben. Das Werkzeug ist ein neuer Bestandteil der hauseigenen Fusion-Middleware, mit dem sich große Datenvolumina aus verschiedenen Quellen zusammenführen lassen sollen. Potenzielle Einsatzgebiete für das Integrations-Tool sind Data Warehousing, Business Intelligence, Master Data Mangement sowie das Überwachen von Geschäftsvorfällen (Business Activity Monitoring).

Die Technik für das Produkt stammt von Sunopsis, einem Datenintegrationsspezialisten, den Oracle kürzlich übernommen hatte. Laut Oracle soll sich der Data Integrator in einem heterogenen IT-Umfeld wohlfühlen. Konzipiert ist er für Zusammenarbeit mit Datenbanken, Data Warehouses und verschiedenen Geschäftsanwendungen, etwa von IBM, Microsoft, Teradata und Sybase. Ein separates ETL-Werkzeug (Extract, Transform, Load) ist bei Einsatz des Integrators obsolet. Für ihr neues Produkt verlangt Oracle für eine so genannte Database-Target-CPU-Lizenz 12.000 US-Dollar, für die Database-Source-CPU-Lizenz 4000 US-Dollar. Eine freie Evaluierungsversion liegt in Oracles Developer-Netzwerk. (jd)