Billig-Tarif mit Handy-Subvention
Der Mobilfunk-Discounter Klarmobil kombiniert einen Billig-Tarif mit einem kostenlosen Handy. DafĂĽr muss der Kunde allerdings eine GrundgebĂĽhr und einen Mindestumsatz tragen.
Das Geschäftsmodell der Mobilfunk-Discounter war bislang recht einfach: Der Kunde beschafft das Handy selbst und bekommt dafür einen Tarif ohne fixe Kosten mit günstigen Gesprächspreisen für nationale Gespräche. Die Mobilcom-Tochter Klarmobil weicht nun vom Branchen-Credo ab und bietet dem Kunden ein kostenloses Handy. Den Kaufpreis stottert der Kunde letztendlich über eine Grundgebühr, einen Mindestumsatz und im Vergleich zum Standardtarif geringfügig höhere Gesprächs- und SMS-Preise über die Vertragslaufzeit von 24 Monaten ab.
Zur Auswahl stehen das Nokia 6020 für monatlich 4,95 Euro Grundgebühr und 2 Euro Mindestumsatz sowie das Motorola RAZR V3 für monatlich 7,45 Euro Grundgebühr und 2,50 Euro Mindestumsatz. Der Minutenpreis für Gespräche in die deutschen Festnetze (Taktung 60/10) und der Preis für eine SMS in die deutschen Mobilfunknetze beläuft sich auf jeweils 19 Cent und ist damit geringfügig teurer als in den echten so genannten "No-Frills"-Tarifen ("ohne Schnickschnack") des Anbieters. Die Geräte sind nicht per SIM-Lock an die Karte gebunden. Der Vertrag ist mit einer Frist von drei Monaten zum Ende der Laufzeit kündbar und verlängert sich anderenfalls um weitere 12 Monate.
Klarmobil plant, den Kunden zum Ende der Mindestvertragslaufzeit auf Anfrage ein neues günstiges Handy anzubieten, die Konditionen stehen aber noch nicht fest. Alternativ hat der Kunde die Möglichkeit, in einen der Discount-Tarife ohne Gerätesubvention, Vertragsbindung und Mindestumsatz zu wechseln. (uma)