Britische Regierung steckt 16 Millionen Pfund in Roboterflugzeug

Unbemannte Flugzeuge mit der Fähigkeit, andere Objekte zu erkennen und zu vermeiden, sollen die polizeiliche Überwachungsarbeit und die Brandbekämpfung "revolutionieren".

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Die britische Regierung will 16 Millionen Pfund (23 Millionen Euro) in die Entwicklung eines unbemannten Fluggerätes für den Einsatz bei Polizei und Feuerwehr investieren. Nach Ansicht der Regierung könnte das Roboterflugzeug die polizeiliche Überwachung oder die Aufklärung von Brandherden "revolutionieren", berichten englische Medien. Unbemannte Flugzeuge mit der Fähigkeit, andere Objekte zu erkennen und zu vermeiden, könnten unter anderem auch zur Inspektion von Überlandleitungen oder Pipelines eingesetzt werden.

Die Investition ist Teil eines insgesamt 32 Millionen Pfund (46 Millionen Euro) schweren Programms zur Förderung autonomer Flugsysteme, Astraea (Autonomous Systems Technology Related Airborne Evaluation and Assessment) genannt. Mit der Unterstützung der Regierung soll das Projekt Systeme und Rahmenbedingungen für den regelmäßigen Einsatz unbemannter Fluggeräte im britischen Luftraum entwickeln. Astraea erhält dafür 5 Millionen Pfund vom britischen Handelsministerium sowie weitere 11 Millionen Pfund aus den Töpfen regionaler Entwicklungsprogramme. (vbr)