Malklassiker Painter zum Zehnten [Update]

Die zehnte Version des natĂĽrlichen Malprogramms Painter bringt noch echter wirkende Pinselstriche auf die virtuelle Leinwand und bietet zahlreiche Detailverbesserungen.

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Von
  • Gerald Himmelein

Schneller soll sie sein, die zehnte Ausgabe des Malprogramm-Klassikers Painter, und wie bisher bei jedem Update noch natürlichere Ergebnisse liefern denn je. Painter X führt einen neuen Pinseltyp namens "RealBristle" ein, dessen Borsten sich dynamisch spreizen können. Digitale Künstler in spe werden beim Aufbau ihrer Bilder mit neuen Hilfslinien unterstützt, die beim Entwurf des Motivs den Goldenen Schnitt und die Goldene Spirale einblenden. Eine neue Palette erleichtert die Verfremdung von Fotovorlagen. Bei der Nachbearbeitung helfen zudem neue Werkzeuge zum Abwedeln und Aufhellen – bisher fanden sich diese in der Standard-Pinselpalette.

Die Mac-Version liegt erstmals als Universal Binary fĂĽr Apple-Rechner mit Intel-Prozessoren vor. Ansonsten lieĂźen die Entwickler dem Malprogramm vor allem Detail-Verbesserungen angedeihen.

In den USA ist Painter X Corel zufolge ab sofort zu einem Preis von 430 US-Dollar verfügbar, Upgrades kosten 230 Dollar. Für 500 Dollar bietet Corel darüber hinaus eine auf 500 Exemplare limitierte Auflage an, die wie bis Painter 6 allgemein üblich in einem stilechten Farbeimer ausgeliefert wird. Der Aufschlag verwundert ein wenig, verriet doch Painter-Guru John Derry im Handbuch zu Painter IX, dass die ungewöhnliche Verpackungsidee ursprünglich darin begründet war, dass Farbdosen preiswerter zu produzieren seien als die Pappkartons, in denen Corel das Programm seit Version 7 ausliefert. Allerdings liegen der Limited Edition noch einige Extras bei, darunter eine Lern-DVD.

[Update] Die deutsche Version von Painter X soll im Mai erscheinen. Ob auch hierzulande eine Variante im Farbeimer erscheinen wird, ist noch nicht bekannt. (ghi)