Einigung im Streit über Kosten der Digitalisierung europäischer Kinos

Twentieth Century Fox und Universal teilen sich mit den Vertriebsfirmen die Kosten für die Umstellung von 7000 Kinos unter anderem in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Die US-Filmstudios Twentieth Century Fox und Universal Pictures International haben mit dem Vertrieb für digitalisierte Filme Arts Alliance Media (AAM) eine Vereinbarung zur Verbreitung von digitaler Filmtechnik in europäischen Kinos geschlossen. Laut Mitteilung hat sie zum Ziel, 7000 Kinos in Deutschland, Österreich, Schweiz, Großbritannien, Irland, Frankreich, Spanien, Italien, Nordeuropa und Benelux in den nächsten fünf Jahren auf digitale Projektionstechnik nach den Spezifikationen der Digital Cinema Initiatives umzurüsten.

Die Kosten dafür, die sich auf etwa 50.000 Euro je Kinosaal beziffern, teilen sich die Studios mit den Vertriebsfirmen. Der Aufteilungsschlüssel wurde nicht bekannt gegeben. Damit endet auf Vermittlung von AAM ein langjähriger Streit über die Kosten der Umstellung auf Digitaltechnik zwischen den beiden Filmstudios und den Kinobetreibern, schreibt die Financial Times Deutschland. Die Kinobesitzer hatten sich dagegen gesträubt, die Kosten allein zu tragen. AAM verhandelt nach eigenen Angaben derzeit mit Studios wie Buena Vista und Paramount, um sie in die Vereinbarung miteinzubeziehen. (anw)