Isis steigt bei Greenspot ein
Das Hotspot-Abrechnungshaus Greenspot wächst langsam -- und entwickelt sich vielleicht zum Konkurrenten der größeren Provider.
Das DĂĽsseldorfer Kommunikationsunternehmen Isis Multimedia Net steigt ins WLAN-Abrechnungssystem Greenspot ein. Das verkĂĽndete der Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. eco am Freitag auf der CeBIT.
Greenspot versteht sich als gemeinschaftliche Abrechnungsstelle (Clearing House) für lokale Anbieter, die damit besser gegen die großen Provider -- allen voran T-Mobile mit rund 4000 WLAN-Hotspots in Deutschland -- bestehen können. Außerdem soll eine vereinheitlichte Abrechnung Kunden den Netzzugang erleichtern.
eco hatte sein Greenspot-Konzept auf der CeBIT 2003 angekündigt und auf der letzten CeBIT gestartet. Mit der gestrigen Ankündigung erweitert sich das Greenspot-Portfolio um rund 80 Hotspots. Michael Noll, Koordinator für WLAN-Roaming bei der Arcor-Tochter Isis, will auch Kooperationspartnern seines Unternehmens den Einstieg anbieten. Dadurch könnten mittelfristig weitere 400 Hotspots hinzukommen. Weitere Absichtserklärungen kommen beispielsweise von der Kieler NetUse, dem Kölner Provider Pironet und dem Karlsruher Betreiber toplink-plannet. Auch die T-Mobile-Konzernschwester T-Systems unterstützt die Greenspot-Norm. Markus Schaffrin, Projektleiter der eco, freut sich über das allgemeine Interesse. Er hofft, dass bis Ende dieses Jahres mindestens 500 Hotspots über Greenspot abrechnen. (Inga Rapp) / (ea)