Plustek Filmscanner: Jetzt mit SilverFast 8

Drei neue Modelle lösen die bisherigen Plustek-Filmscanner für das Kleinbildformat ab. Bei der Hardware hat sich wenig getan, bei der mitgelieferten Software gibt es mehr Änderungen.

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Von
  • Sascha Steinhoff

OpticFilm 8100

(Bild: Plustek)

Die neuen Filmscanner Plustek OpticFilm 8100, 8200i SE und 8200 i Ai lösen die bisherigen Modelle OpticFilm 7400, 7600i SE und 7600i Ai ab, welche im Spätsommer 2010 vorgestellt wurden. Eine Weiterentwicklung der Scanhardware ist aus der Produktspezifikation nicht erkennbar.

Laut Pressemeldung hat Plustek aber Beleuchtung und Optik überarbeitet. Alle drei Scanner verfügen wie auch schon ihre Vorgänger über LED-Beleuchtung und CCD-Sensoren, die nominelle optische Auflösung ist mit 7200 spi (samples per inch) sehr hoch. Die alten Modelle hatten laut Datenblatt ebenfalls 7200 spi, sie erreichten laut Tests aber nicht einmal 50 Prozent der Nennauflösung. Hier müssen Tests zeigen, ob Plustek das optische System der Scanner mit der neuen Generation wirksam verbessern konnte. Nach wie vor müssen die Vorlagen beim Stapelscan vom Anwender per Hand weitergeschoben werden.

Während die alten Scanner noch mit SilverFast 6.6 vorliebnehmen mussten, setzen die neuen Modelle durchgängig auf die aktuelle Version SilverFast 8. Die günstigen Scanner 8100 und 8200i liefert Plustek mit SilverFast 8 SE Plus aus. Nur das Topmodell 8200i Ai verfügt über die Vollversion der SilverFast 8 Ai. Der 8200i Ai ist auch der einzige Filmscanner aus der Baureihe, den Plustek mit IT8-Kalibriervorlage ausliefert. Beim Einsteigermodell 8100 fehlt der für die automatische Staub- und Kratzerentfernung wichtige Infrarotkanal, ansonsten beschränken sich die Unterschiede zwischen den Modellen auf Softwarefeatures und Lieferumfang. Einen detaillierten Vergleich der drei Scanner gibt es auf der Plustek-Webseite.

Die unverbindliche Preisempfehlung für den 8100 ist 260 Euro, der 8200i SE soll 360 Euro kosten und der 8200i Ai 530 Euro. Damit sind die neuen Scannern rund 20 Prozent teurer als ihre direkten Vorgänger. (tho)