EDS knapp in den schwarzen Zahlen
8 Millionen US-Dollar Nettogewinn verzeichnete der US-amerikanische IT-Dienstleister im vorigen Vierteljahr.
Der texanische IT-Dienstleister Electronic Data Systems (EDS) konnte im vorigen Quartal wieder einmal schwarze Zahlen schreiben. Der Nettogewinn betrug 8 Millionen US-Dollar (6,6 Millionen Euro) gegenüber einem Verlust von 153 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Der Umsatz stieg um 3 Prozent auf 4,87 Milliarden US-Dollar, teilt das Unternehmen mit. Vor gut einem Jahr hatte das Unternehmen Umstrukturierungen eingeleitet und Entlassungen angekündigt, um mehrere Milliarden US-Dollar einzusparen.
Das Auftragsvolumen des vergangenen Quartal betrug 5,3 Milliarden US-Dollar gegen 2,9 Milliarden vor einem Jahr. Zu den größten Posten gehört ein IT-Dienstleistungsvertrag über 1,4 Milliarden US-Dollar mit dem britischen Department of Work and Pensions, für das EDS zuvor bereits tätig war. EDS ist nach eigenen Angaben auf dem besten Weg, das angepeilte Jahresgesamtauftragsvolumen von 20 Milliarden US-Dollar zu erreichen.
Weiter gibt EDS bekannt, das Unternehmen habe eine Vereinbarung über ein Management-Buy-out für die Beratungssparte A.T. Kearney erzielt. Ihm Juni hieß es noch, EDS strebe keine Übernahme durch Verantwortliche der Sparte an. EDS ist nach eigenen Angaben für Unternehmen in Fertigung und Handel, für Finanzdienstleister und Behörden tätig. Zu den Kunden gehören Opel, Adidas-Salomon, Continental, Citibank, Deutsche Telekom und Union Investment. Für die Bundesagentur für Arbeit hat EDS einen Anwender-Helpdesk für 92.000 Mitarbeiter aufgebaut. (anw)