Standorte per LTE-Mobilfunk und VPN vernetzen
Der ab März erhältliche VPN-Router 1781-4G von Lancom baut Internetverbindungen über LTE- oder UMTS/HSPA+-Mobilfunk auf und verbindet Firmenstandorte mit VPN-Tunneln.
(Bild:Â Lancom)
Lancom hat den VPN-Router 1781-4G vorgestellt, der sich über sein Mobilfunkmodem per Long Term Evolution ins Internet verbindet. Das Modem des Routers eignet sich laut Datenblatt (PDF-Datei) für alle in Deutschland gebräuchlichen LTE-Bänder (800, 900, 1800, 2100, 2600 MHz) sowie für das UMTS/HSPA+-Netz, mit dem sich bis zu 42,4 MBit/s empfangen lassen. Die Mobilfunktechnik LTE verspricht unter optimalen Bedingungen bis zu 100 MBit/s beim Download, in Senderichtung erreicht sie maximal 50 MBit/s. Für den besseren Empfang kann man am Router externe Mobilfunk-Antennen anschließen. Das Gerät baut ab Werk bis zu fünf VPN-Tunnel (IPSec) zu Firmenstandorten auf, weitere 20 gibt es gegen Aufpreis beim Hersteller.
Die vier Ports des stromsparenden Gigabit-Ethernet-Switches (IEEE 802.3az) setzt der Router als weitere Internet-Zugänge oder Monitor-Ports ein oder ordnet sie dem lokalen Netz, VLANs oder einer DMZ für Server zu. An die eingebaute USB-2.0-Schnittstelle lassen sich Drucker und Massenspeicher an das Gerät anschließen, über die man etwa eine vorgefertigte Router-Konfiguration einspielen kann. Der Router verwaltet die Einstellungen von 16 (virtuellen) Netzwerken (DHCP, DNS, Routing, Firewall) und lässt sich auch aus der Ferne über die mitgelieferten Programme LANconfig und LANmonitor warten. Lancom verkauft für den ab März 2012 erhältlichen und gut 1070 Euro teuren 1781-4G außerdem einen optionalen Web-Content-Filter für maximal 100 Nutzer. (rek)