Terminaldienste von NoMachine beherrschen Desktop-Sharing
In der neuen Version 3.0 der Terminal-Dienste-Software NX lassen sich Sitzungen gemeinsam nutzen.
Der italienische Software-Hersteller NoMachine hat seine NX-Terminaldienste in Version 3.0 freigegeben. Zu den augenfälligsten Neuerungen gehören Desktop Sharing und so genanntes Session Shadowing, sodass sich mehrere Anwender gleichzeitig mit einer NX-Session verbinden können – praktisch für Fernwartung sowie für Schulungs- und Demozwecke. Client und Server laufen zudem nun nativ auf x86_64-Systemen (x64). Ebenfalls neu auf Client-Seite ist die Unterstützung von Windows Vista.
NoMachine vertreibt den NX Server unter einer kommerziellen Lizenz für Linux und Solaris auf SPARC. Clients sind erhältlich für diverse Windows-Geschmacksrichtungen, Solaris, Linux und Mac OS X. Die kostenlose NX Free Edition ist auf zwei Benutzer gleichzeitig beschränkt, soll den kommerziellen Produkten an Features jedoch in nichts nachstehen. Die grundlegende Technik – eine Beschleunigung des X11-Protokolls für grafische Oberflächen unter Linux/Unix sowie der Fernsteuerungsprotokolle RDP und VNC durch cachende Proxies und Agents steht unter der GPL. (akl)