Photonik-Spezialist ADVA hebt Prognose an
Der Konzern liefert hauptsächlich Lösungen für optische Netze auf DWDM-Basis (Dense Wavelength Division Multiplexing), aber auch für SONET/SDH und Ethernet-Netze.
Der Spezialist für optische Netze ADVA hat bei einem Umsatzanstieg im dritten Quartal weniger verdient: Vor allem wegen höherer Aufwendungen für Aktienoptionsprogramme sei der Quartals-Nettogewinn von 2,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 1,6 Millionen Euro gesunken, hieß es. Der Proforma-Nettogewinn, ohne die Berücksichtigung von Sonderbelastungen, stieg um 6,9 Prozent auf 2,8 Millionen Euro, der operative Proforma-Gewinn um 12,7 Prozent auf 3,7 Millionen US-Dollar. Bei den Proforma-Gewinnen sind Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände sowie Aufwendungen für Aktienoptionsprogramme nicht berücksichtigt.
Der Umsatz legte bei ADVA im dritten Quartal von 26,3 auf 33,7 Millionen Euro zu. ADVA hob die Erlösprognose für das Gesamtjahr an. Statt wie bisher 125 bis 130 Millionen Euro würden nun Umsätze zwischen 129 und 132 Millionen Euro erwartet. Der Proforma-Jahresgewinn werde bei rund zehn Millionen Euro liegen, sagte ADVA- Finanzvorstand Andreas Rutsch.
ADVA konnte zwischen Juli und September unter anderem drei neue Netzbetreiber als Kunden gewinnen. Der Konzern liefert hauptsächlich Lösungen für optische Netze auf DWDM-Basis (Dense Wavelength Division Multiplexing), aber auch für SONET/SDH und Ethernet-Netze. Neben den USA, die einen Umsatzanteil von 15 Prozent ausmachen, verspricht sich das Unternehmen auch in Europa beim Ausbau von Hochgeschwindigkeits-Anschlüssen für Anwendungen wie Internet-Telefonie oder Video-On-Demand künftig gute Geschäftsmöglichkeiten. Der Umsatz könne so im kommenden Jahr voraussichtlich auf rund 148 Millionen Euro und der Proforma-Gewinn auf 11,5 Millionen Euro steigen. (jk)