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Mini-Projektoren mit LEDs als Lichtquelle

Die kleinen Beamer von BenQ und Samsung passen bequem auf eine Handfläche.

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Von
  • Richard Jahn

Bei BenQ (Halle 21, Stand B20) und Samsung (Halle 21, Stand B44) werden Vorserienmodelle winziger Projektoren gezeigt, die ihr Licht mit LEDs erzeugen. Beide Geräte passen bequem auf eine Handfläche und nutzen zur Projektion DLP-Panel in einer Auflösung von 800 × 600 Bildpunkten (SVGA).

BenQs Prototyp soll eine Bildhelligkeit von 15 bis 20 ANSI-Lumen erreichen, was im abgedunkelten Vorführraum blasse, aber erkennbare Bilder ergab. Die Farbdarstellung wird bei diesem Gerät wie üblich durch ein Farbrad erzeugt. Nach Firmeninformationen soll vor allem die Helligkeit bei der weiteren Entwicklung verbessert werden.

Beim Pocket Imager von Samsung handelt es sich bereits um ein Vorseriengerät. Das Datenblatt verspricht eine Bildhelligkeit von 30 ANSI-Lumen und einen Kontrast von 500:1. Der 500 Gramm leichte Winzling verfügt sogar über einen HDMI-Anschluss, über den er im abgedunkelten Raum Filme mit akzeptabler Bildhelligkeit darstellt. Der Projektor besitzt kein Farbrad, sondern nutzt rote, grüne und blaue LEDs, die abwechselnd leuchten. Mit einem optionalen Akku soll der Beamer zwei Stunden ohne Stromanschluss laufen. Laut Samsung soll der Pocket Imager im Oktober in Korea auf den Markt kommen und zwischen 700 und 800 US-Dollar kosten. (rij)