IBM evaluiert weitere Virtualisierungslösung nach EAL5

IBMs Mainframe Logical Partitioning Technology hat die Evaluierung nach EAL5 bestanden. Die Virtualisierung auf Basis der Power pSeries absolvierte die Common-Criteria Prüfung nach EAL4+.

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Von
  • Daniel Bachfeld

Zwei von IBMs Virtualisierungslösungen haben die Sicherheitszertifizierung nach Common Criteria erhalten, teilt der Hersteller mit. So bestand IBMs Mainframe Logical Partitioning Technology (z System) die Evaluierung nach EAL5 (Evaluation Assurance Level). Die Virtualisierung auf Basis der Power pSeries absolvierte die Prüfung nach EAL4+. Bereits 2004 evaluierte IBM mit seiner PR/SM zSeries990 eine Virtualisierungslösung erfolgreich nach EAL5.

Durch die Virtualisierung sind Anwender in der Lage, mehrere Server auf einem System parallel zu betreiben und so Kosten zu sparen. Mit der Evaluierung will IBM Kunden versichern, dass es möglich ist, auch Anwendungen mit Daten wie Personaldaten, Buchhaltung und Kundendaten auf einer Plattform arbeiten zu lassen, ohne dass die Vertraulichkeit darunter leidet. Die Systeme bleiben voneinander abgeschottet.

Zertifizierungen nach den Qualitätsstandards der Common Criteria (CC) sind international anerkannt. Die Common Criteria wurden unter anderem aus europäischen ITSEC- und US-TCSEC-Standards entwickelt und sind die Basis für die Beschreibung von IT-Sicherheit nach ISO-IEC 15408. Die CC-Zertifizierungen sind jedoch nicht unumstritten. So sollen die CC-Richtlinien beispielsweise nicht immer strikt genug sein und den Prüfern häufig zu großen Ermessensspielraum lassen.

Siehe dazu auch: (dab)