Canon bringt 5D Mark III

Canon schickt die 5D Mark III ins Rennen. Sie orientiert sich stark an ihrer Vorgängerin, hat sich aber auch einiges von der 1D X abgeschaut. Die wichtigsten Fakten im Überblick.

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Von
  • Jobst-H. Kehrhahn

Canon EOS 5D Mark III

(Bild: Canon)

Vier Jahre hat Canon gebraucht, um die Nachfolgerin für die 5D Mark II zu entwickeln. Nun ist sie da, die EOS 5D Mark III. Auffällig ist: In die Megapixel-Sphären der direkten Konkurrentin D800 von Nikon dringt die Mark III nicht vor. Im Gegenteil: Ihr Vollformat-CMOS-Bildsensor hat eine fast schon moderate Auflösung von 22 Megapixeln.

Spektakulärer erscheint dagegen das 61-Punkt-Weitbereich-Autofokussystem, das auch im EOS-Flaggschiff EOS 1D X integriert ist. Es arbeitet mit 41 Kreuzsensoren und fünf Doppel-Kreuzsensoren. Die konfigurierbaren AF-Voreinstellungen, die ebenso in der EOS 1D X vorgestellt wurden, sollen eine zusätzliche Sicherheit in Situationen geben, in denen die Motivbewegung nicht vorhersehbar ist.

Verbessert hat Canon auch die Serienbildrate: Die Auslesegeschwindigkeit über acht Kanäle ist laut Canon die Basis für Bildfolgen mit bis zu sechs Bildern pro Sekunde bei voller Auflösung – entweder von bis zu 18 Raw- oder über 16.000 Jpeg-Aufnahmen (bei Verwendung einer UDMA-7-kompatiblen Speicherkarte), ohne dass weiteres Zubehör notwendig ist. Die Sensorarchitektur der Mark III soll zudem einen ISO-Bereich von 100 bis 25.600 – erweiterbar auf bis zu ISO 50 beziehungsweise ISO 102.400 – abdecken.

Die ausfĂĽhrlichen Details zur neuen 5D Mark III inklusive einer Bilderstrecke und einer Vergleichstabelle finden Sie auf heise Foto. (keh)