Google-Maps-Ausschnitte für Foto-Abzüge
ch möchte von einem Kartenausschnitt auf Google-Maps gerne einen Abzug im Format 10x15 bei einem Discounter erstellen lassen. Über den Browser kann ich den gewünschten Ausschnitt jedoch nicht abspeichern. Da mein Monitor eine geringe Auflösung hat, erscheint mir ein Screenshot dieser Ansicht als zu gering aufgelöst für einen Abzug. Gibt es eine andere Möglichkeit ausreichend aufgelöste Karten aus Google Maps zu holen?
- Reiko Kaps
Ich möchte von einem Kartenausschnitt auf Google-Maps gerne einen Abzug im Format 10x15 bei einem Discounter erstellen lassen. Über den Browser kann ich den gewünschten Ausschnitt jedoch nicht abspeichern. Da mein Monitor eine geringe Auflösung hat, erscheint mir ein Screenshot dieser Ansicht als zu gering aufgelöst für einen Abzug. Gibt es eine andere Möglichkeit ausreichend aufgelöste Karten aus Google Maps zu holen?
Kombiniert man die Möglichkeiten von Google Maps mit Firefox-Plugins wie FireShot oder Screengrab lassen sich fast beliebig große Kartenausschnitte aus Google Maps exportieren. In der Maps-Oberfläche erhält man über das Link-Symbol auch einen HTML-Schnipsel, über den sich die Karte in die eigene Website einbauen lässt. Da sich die Vorgaben dafür an eigene Bedürfnisse anpassen lassen, kann man auch sehr große Kartenausschnitte erhalten, die der Browser vollständig in sein Fenster lädt:
Über den Link „Eingebettete Karte anpassen und Vorschau anzeigen“ gelangen Sie zur Einstellungsseite, auf der Sie die Größe der Karte, die Kartenart und den Ausschnitt per Hand vorgeben können. Die aktuell gewählten Vorgaben zeigt Google als Vorschau, am Ende der Seite übersetzt Google diese Vorgaben in einen HTML-Baustein und hinterlegt ihn in einem Textfeld. Die Größe des Ausschnitts sollte sich nach dem gewünschten Bildformat richten: Für einen Abzug in Postkartengröße (10x15 Zentimeter) reichen zumeist etwa 1000x1500 Pixel. Der Ausschnitt sollte jedoch das gleiche Seitenverhältnis wie der Abzug haben. Bei Abzügen im Format 9x13 oder 13x18 Zentimeter liegt es bei 4:3.
Über einen Editor wie Notepad fügt man den erzeugten HTML-Baustein nun per Copy&Paste in eine neue Textdatei ein und sichert sie als HTML-Datei. Anschließend wirft man sie per Drag&Drop in ein offenes Browserfenster und aktiviert das zuvor installierte Screenshot-Plugin. Sowohl Screenshot als auch FireShot können die gesamte Webseite, also auch die von den Fensterrändern verdeckten Bereiche fotografieren. Als Ausgabeformat beherrschen beide das wohl von allen Fotolaboren akzeptierte JPEG sowie das weniger gebräuchliche PNG. Fireshot sichert seine Aufnahmen auch als unkomprimiertes BMP. Solange sie solche Kartenausschnitte nur privat nutzen, sie also nicht etwa als Plakat im Bürgerzentrum aufhängen oder als Postkarte verschicken, gelten die so gewonnenen Bilder in Deutschland als legale Privatkopie. (rek)