Ermittlungen gegen Telefonica-Chef Alierta eingestellt
Der Präsident des spanischen Telecom-Konzerns, César Alierta, muss sich nicht wegen angeblicher illegaler Aktiengeschäfte vor Gericht verantworten.
Der Präsident des spanischen Telecom-Konzerns Telefonica, César Alierta, muss sich nicht wegen angeblicher illegaler Aktiengeschäfte vor Gericht verantworten. Die spanische Justiz stellte die Ermittlungen gegen ihn ein, wie der Rundfunk am Freitag in Madrid berichtete. Der bis 1997 zurückreichende Fall sei verjährt, hieß es. Alierta war damals Chef des Tabakkonzerns Tabacalera.
Eine Verbraucherorganisation hatte Alierta vorgeworfen, einem Neffen seinerzeit durch sein Insiderwissen zu einen Gewinn von fast 1,9 Millionen Euro beim Kauf und Verkauf von Tabacalera-Aktien verholfen zu haben. Die Ermittlungen richteten sich auch gegen den Neffen und die Ehefrau Aliertas. Der heutige Telefonica-Chef hat die VorwĂĽrfe stets zurĂĽckgewiesen. Sein Unternehmen hat diese Woche mit der geplanten Ăśbernahme des britischen Mobilfunkbetreibers O2 Schlagzeilen gemacht. (dpa) / (jk)