Zweite Beta von Freespire fertig
Bevor im August die finale Community-Version bereitgestellt werden soll, gewährt Linspire mit der zweiten Beta-Version einen weiteren Einblick in Freespire und behebt erste Fehler.
Die zweite Beta-Version von Freespire steht ab sofort zum Download per BitTorrent parat. Der Linux-Distributor Linspire, der Freespire als Community-Variante seiner kommerziellen Linux-Distribution sieht, hat gegenĂĽber der ersten Beta einige Fehler etwa beim Internet-Browser und dem E-Mail-Client behoben, die auf Firefox und Thunderbird basieren. Verbessert wurde beispielsweise die Synchronisation von Dateitypen zwischen dem Browser und dem KDE-Desktop.
Linspire bietet Freespire jetzt in zwei Varianten an. Die Vollversion wird neben Open-Source-Komponenten auch spezielle Treiber und Codecs enthalten, die beispielsweise UnterstĂĽtzung fĂĽr Audio- und Videoformate, darunter Windows Media, Quicktime oder MP3, sichern sollen. Die reine Open-Source-Version Freespire OSS soll in einigen Tagen zum Download parat stehen.
Bei der Installation des Betriebssystems wird nun standardmäßig ein "Admin Account" mit allen Rechten angelegt. Der Log-in als Root muss nachträglich eingerichtet werden. Um die Festplatte vor der Installation gegebenenfalls partitionieren zu können, liegt der zweiten Beta-Version das Tool Gparted bei.
Da Linspire auch sein Click-and-Run-Warehouse (CNR) integriert, kann über die mitgelieferten Anwendungen hinaus auch kostenpflichtige Software bezogen werden. Open-Source-Anwendungen können per APT (Advanced Packaging Tool) installiert werden. Für die Paketverwaltung greift Linspire ebenso wie für die Basis der gesamten Distribution auf Debian zurück. (map)