IBM stellt Cross-Plattform-Desktop vor
IBMs Open Client soll unter Windows, Linux und Mac OS X laufen und eine komplette Arbeitsumgebung bereitstellen.
Unter dem Namen Open Client bietet IBM eine plattformĂĽbergreifende Software-Suite fĂĽr den Arbeitsplatz an. Integrale Bestandteile des Pakets sind dabei die Groupware Lotus Notes, die Instant-Messaging-Software Lotus Sametime und der Websphere-Portalserver. Das KernstĂĽck bildet der Lotus Expeditor, eine auf Eclipse aufsetzende Rich-Client-Plattform mit Zusatzfunktionen fĂĽr unter anderem Sicherheit und Daten-Synchronisation. Hinter dem neuen Namen verbirgt sich im Wesentlichen IBMs Workplace Client Technology (WCT), Anfang 2006 in WebSphere Everyplace Deployment (WED) umbenannt.
Enthalten in dem kommenden Lotus Notes 8 sind IBMs Productivity Tools, Bürosoftware für Textverarbeitung, Präsentationen und Tabellenkalkulation. Sie unterstützen das Open Document Format (ODF), kommen aber auch mit Microsoft-Dateiformaten zurecht.
Mit dem Open Client zielt IBM auf Kunden mit heterogenen IT-Umgebungen. Die Software läuft sowohl unter Windows als auch unter Mac OS X und Linux. Hier arbeitet Big Blue eng mit den beiden großen Linux-Distributoren Red Hat und Novell zusammen. Referenzkunden für die neue Arbeitsumgebung nennt IBM nicht. Jedoch sollen bereits 100 Unternehmen den Open Client in Pilot-Projekten einsetzen. (akl)