DGB: Online-Rechte fĂĽr Arbeitnehmer
Beschäftigte, die mit Informations- und Kommunikationstechnologien arbeiten, sollen, wie der DGB fordert, auch mehr Rechte und Möglichkeiten besitzen, diese zu nutzen.
Beschäftigte, die mit Informations- und Kommunikationstechnologien arbeiten, sollen, wie der DGB fordert, auch mehr Rechte und Möglichkeiten besitzen, diese zu nutzen. Es gehe nicht an, wie DGB-Vorstandsmitglied sagte, "daß die Informationsgesellschaft auf der einen Seite zu einer verstärkten Abhängigkeit von elektronischen Kommunikationsmitteln führt, die Nutzung dieser Systeme den Beschäftigten - wenn es um die Sicherung ihrer Rechte geht - jedoch verwehrt wird."
Weil dieses Problem aber nicht nur national, sondern auch international gelöst werden müsse, unterstützt der DGB daher die Kampagne "Online-Rechte für Online-Arbeitnehmer" des Internationalen Bundes der Privatangestellten (FIET). Während einer Tagung am 1. und 2. April 1998 in Cardiff verabschiedete der FIET-Weltvorstand eine Erklärung, in der die Forderungen der Gewerkschaften nach freiem und ungehindertem Zugang zu E-Mail und zum Web formuliert wurden. "Zur Förderung guter Arbeitsbeziehungen und des sozialen Dialogs in der Informationsgesellschaft", so die Erklärung, "ist es von entscheidender Bedeutung, daß die Angestellten und die Gremien, die sie vertreten, automatisch Zugang zu den Online-Informations- und Kommunikationsnetzen haben."
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